Die Grenze seiner Liebe ist, dass sie keine hat.
Thérèse von Lisieux (1873-1897)

Musikkreis Springiersbach in Springiersbach

Kloster Springiersbach - ein klingendes Kloster

Wo kann man Gott besser loben als in der großartigen Klosterkirche zu Springiersbach? Wie kann man oft "kirchenfremde", aber musikbegeisterte Menschen mit der Kirche in Kontakt bringen? Diese Fragen standen hinter der Geburtsstunde des "Musikkreises Springiersbach", der im Jahre 1977 gegründet wurde.

Anfangs noch ein "privates" Vergnügen des Initiators Gerd Vockensperger, entwickelte sich der Kreis in den vergangenen Jahrzehnten zu einer musikalischen Institution, der weit über den Einzugsbereich des Klosters hinausreicht und aus dem kulturellen Leben der Region nicht mehr wegzudenken ist.

Im damaligen Prior, P. Otto Wolf, fand Herr Vockensperger einen "Verbündeten", der die Räume des Klosters öffnete und die musikalischen Aktivitäten unterstützte.
In unregelmäßiger Reihenfolge wurden immer wieder Konzerte in der Kirche aufgeführt. Bereits im Jahre 1979 fand die erste Radioaufnahme mit dem Westdeutschen Streichquartet statt. Es folgten zahlreiche Radioaufnahmen, sowie zwei Fernsehaufzeichnungen durch den Südwestfunk.

Ab 1982 wurden die "Springiersbacher Meisterkurse" durchgeführt. Anfangs waren es zwei Professoren aus Holland, die rund 15 Studenten eine Woche lang täglich unterrichteten; später erhielt diese Veranstaltung einen solchen Bekanntheitsgrad, dass bis zu neun Professoren spezielle Instrumental- und Gesangskurse abhielten.
Durch die Weiterentwicklung der Musik und das Interesse zeitgenössischer Komponisten konnten im Kloster Springiersbach zehn Ur- bzw. Erstaufführungen vorgestellt werden.
Viele z.T. weltbekannte Künstler haben in Springiersbach mit ihrer vorwiegend geistlichen Musik aus den verschiedenen Epochen der Musik und mit ihrem Können unzählige Zuhörer begeistert. Heute hat der "Musikkreis Springiersbach" 650 Förderkreis-Mitglieder, die aus dem Großraum Trier, Mosel, Eifel, Hunsrück und Koblenz regelmäßig zu Konzerten nach Springiersbach kommen.

Für das Karmelitenkloster Springiersbach ist der Musikkreis eine wertvolle Bereicherung. So trägt der Kreis durch seine Konzerte (ca. 11 mal jährlich) nicht nur dazu bei, den Bekanntheitsgrad des Klosters zu erhalten und zu erweitern. Es ist ihm auch ein Anliegen, die zu musikalischen Aufführungen geradezu einladenden altehrwürdigen Räume - Kirche, Kapitelsaal und Vortragssaal - mit Leben zu erfüllen.

Die über zehn Jahre geplante und im Jahr 1998 erbaute Orgel (Fa. Orgelbau Sandtner, Dillingen/Donau) mit ihren 27 Registern unterstützt der Musikkreis seit Jahren auch tatkräftig in finanzieller Hinsicht. So wurde eine CD mit Orgel und Bläsermusik zur Verfügung gestellt. Einnahmen von Sonderkonzerten, bei denen namhafte Künstler unentgeltlich auftreten, kommen der Orgelfinanzierung ebenso zu gute wie ein Teilerlös des jährlich im Juni stattfindenden Flohmarktes.
Besonderer Beliebtheit erfreut sich das Springiersbacher Musikfestival im Innenhof des Klosters in der Regel jedes Jahr am ersten Wochenende im August.

So lässt sich heute feststellen, dass es durch die Öffnung des Klosters für die Musik gelungen ist, dem Karmel Springiersbach eine neue und wertvolle Bedeutung zu geben, die von vielen Menschen an Mosel, Hunsrück und Eifel geschätzt und dankbar angenommen wird.

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  • Leidenschaft für Gott

    Die Spiritualität der Karmeliten wird auch als „800 jähriger Kommentar zum Hohelied der Liebe“ bezeichnet:

    Hörprobe mit freundlicher Genehmigung des Gütersloher Verlagshauses aus:
    Ulrich Tukur (Hrsg.), Das Hohe Lied der Liebe
    Gebundenes Buch, Pappband, 76 Seiten, 19,8 × 25,0 cm
    Mit 37 Fotos, Audio-CD
    Gütersloher Verlagshaus 2009
    ISBN: 978-3-579-06478-9