Die Grenze seiner Liebe ist, dass sie keine hat.
Thérèse von Lisieux (1873-1897)

Kloster in Springiersbach

Die Geschichte des Klosters beginnt um das Jahr 1100. Benigna von Daun, eine adelige Dame aus der Eifel, gründet auf dem ihr als Witwengut zugefallenen Hof eine klösterliche Niederlassung. Erster Abt wird ihr Sohn Richard. Er wählt die Ordensregel des hl. Augustinus als Grundlage der Gemeinschaft, die sich Augustiner-Chorherren nennt.

Im Jahre 1121 wird der Grundstein zu einer ersten Steinkirche gelegt. In kurzer Zeit entwickelt sich Springiersbach zu einem bedeutenden wissenschaftlichen und geistigen Zentrum. Nach dem Tod Richards (1158) wird die Geschichte des Springiersbacher Stiftes über Jahrhunderte vom Wechsel zwischen Reformversuchen und Verfall geprägt.
Im Jahre 1769 wird die alte und wahrscheinlich baufällig gewordene dreischiffige romanische Basilika abgebrochen und eine neue Kirche im Stil des Barock und Rokoko errichtet. Aber schon 30 Jahre später (1802) werden Kirche und Kloster säkularisiert. Um die fast neue Kirche vor dem Abbruch zu retten, erhebt sie der Trierer Bischof zur Pfarrkirche von Bengel.

100 Jahre später (1902) baut die Pfarrei Bengel eine eigene Kirche. Die Springiersbacher Klosterkirche bleibt ungenutzt bis 1922. In diesem Jahr gründet die Oberdeutsche Provinz der Karmeliten mit Sitz in Bamberg einen kleinen Konvent in Springiersbach.

Die heutige Klosterkirche von Springiersbach ist wegen ihrer reichen barocken Ausstattung weit über ihre Grenzen bekannt. Aufgrund archäologischer Anhaltspunkte und einiger wiederentdeckter, reich verzierter (in der spätromanischen Plastik einzigartigen) Architekturteile können wir heute zurecht behaupten, dass die Vorgängerkirche im Rhein- und Moselland zu den bedeutendsten Kirchenbauten des 12./13. Jahrhunderts zählte.

Online-Spenden

Wir benötigen Ihre Hilfe und Unterstützung:

Unsere Wunschliste

Angebote

Exerzitienhaus Carmel Springiersbach
aktuelles Kursprogramm

Seelsorge und geistliche Begleitung
Weitere Infos und Kontakte

Klosterläden
Adressen und Sortiment

Kontakt

Deutsche Provinz der Karmeliten
Karmelitenplatz 1
96049 Bamberg

Tel. 0 951 / 50 98 66 - 0
Fax 0 951 / 50 98 66 - 29
[javascript protected email address]

Weitere Kontaktadressen
Provinzleitung
Noviziat
Impressum
Missbrauchsbeauftragte


© 2012-2014 Deutsche Provinz der Karmeliten – Konzeption und CMS: Weitblick Internetwerkstatt – Design: Ari Gröbke
  • Leidenschaft für Gott

    Die Spiritualität der Karmeliten wird auch als „800 jähriger Kommentar zum Hohelied der Liebe“ bezeichnet:

    Hörprobe mit freundlicher Genehmigung des Gütersloher Verlagshauses aus:
    Ulrich Tukur (Hrsg.), Das Hohe Lied der Liebe
    Gebundenes Buch, Pappband, 76 Seiten, 19,8 × 25,0 cm
    Mit 37 Fotos, Audio-CD
    Gütersloher Verlagshaus 2009
    ISBN: 978-3-579-06478-9